Alles, was man über Aerosole wissen muss – unser Tipp: nehmen Sie N95 oder FFP2 Masken

Die drei Ausbreitungswege

So kann sich SARS-CoV-2 bekanntlich auf drei Wegen ausbreiten: über den Hautkontakt mit infektiösen Oberflächen; über größere Tröpfchen, die durch infizierte Personen beim Niesen, Husten, Singen und lautem Sprechen ausgestoßen und durch die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen aufgenommen werden; sowie über das Aus-und Einatmen von Aerosolpartikeln.

Im Unterschied zu den mittleren und größeren Partikeln werden kleine Aerosole sogar im Schlaf ausgeatmet. Die kleinen und mittleren Partikel dringen am tiefsten in die infektanfälligen Bereiche der Lunge vor und können nur mit N95-oder FFP2-Masken zurückgehalten werden, da die Hygienemasken in diesem Größenbereich ihre maximale Durchlässigkeit haben.

Sofern mittlere Partikel bis zu den Lungenbläschen vordringen, werden sie dort vorzugsweise aufgenommen und stellen schon allein durch ihr etwa 100-faches Volumen ein besonderes Infektionsrisikodar.

Die Vorsorgemaßnahmen

Vorsorgemaßnahmen gegen alle drei Infektionswege sind sorgfältiges Händewaschen, das Tragen von Atemmasken als Mund-und Nasenschutz sowie das Abstandhalten (AHA-Maßnahmen). Beim Arbeiten mit Infizierten in Krankenhäusern sind darüber hinaus Visiere beziehungsweise Schutzbrillen zum Schutz der Augen notwendig. Während Händewaschen und Abstandhalten zu den einfachsten und einsichtigsten Vorsorgemaßnahmen gehören, besteht bei den Masken viel Unkenntnis über deren Wirkung und richtiges Tragen. Das generell Positive an Masken ist, dass sie in trockener Luft – wie in stark beheizten Räumen – den Verlust an Atemfeuchte verringern, dadurch die Schleimhäute feucht halten und die Eindringtiefe des Aerosols in die Atemwege verringern.

Die Alltags- oder Community-Masken schützen vor größeren Aerosolen und Tröpfchen. Diese Masken schützen aber wenig oder nicht vor den kleinen und mittleren Schwebteilchen. Dasselbe gilt für Trennscheiben oder Gesichtsvisiere, die nur einen Spritzschutz darstellen.

Eine bessere Schutzwirkung haben N95- und FFP2-Masken, allerdings auch nur dann, wenn die Maske gut schließend und die metallverstärkte Abdichtung am Nasenrücken optimal sitzt. Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 Viren über die kleineren und mittleren Aerosolpartikel erklärt Vielfachinfektionen in stark besetzten Innenräumen wie in Schulen, Restaurants, Bussen, Nahverkehrszügen oder Flugzeugen sowie auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren, bei Gottesdiensten und Chorproben.

Der Ausbreitungüber den Hautkontakt wird mittlerweile ein weniger wichtiger Beitrag zumInfektionsgeschehen eingeräumt, was zu Beginn der Pandemie allerdings anders eingeschätzt wurde.

Die Ausbreitung von Aerosolen und Tröpfchen

Da sich die größeren Tröpfchen wie Bälle beim Wurf verhalten, ist ihre Aufenthaltsdauer in der Luft kurz und ihre räumliche Reichweite sehr begrenzt. Luftwiderstand und Schwerkraft sorgen dafür, dass ausgestoßene Tröpfchen mit beispielsweise 0,1 mm = 100 μm Durchmesser in ruhender Luft innerhalb von etwa 10 Sekunden in nächster Nähe durch Sedimentation zu Boden sinken.

Dass solche Tröpfchen beim Schreien, Singen oder lautem Sprechen und insbesondere beim Niesen oder Husten gebildet werden, begründet die Abstandsregel 1,5 bis 2 m. In Innenräumen wird das Absinken der größeren Teilchen durch den Auftrieb der warmen Atemluft leicht verzögert.

Bei den kleinen und mittleren Aerosolen ist der Auftrieballerdings so stark, dass die Teilchen zunächst in Richtung Decke aufsteigen und sich von dort ausbreiten. Sie haben ein völlig anderes Ausbreitungsverhalten als die größeren Tröpfchen. Aerosolpartikel sinken nicht sofort herab, sondern schweben längere Zeit in der Luft und werden durch Strömung und Verwirbelung verbreitet und vermischt.

Im Gegensatz zu den Tröpfchen entstehen feinste Partikel auch bereits beim normalen Atmen, da sie in den unteren Atemwegen im Bereich der Lungenbläschen gebildet werden. Nicht nur forciertes Atmen wie beim Sport oder Singen vergrößert die Emission extrem. Auch die individuelle Schwankungsbreite dieser Aerosolerzeugung ist groß.

Vom Superemitter zum Superspreader

Unterschiede von Person zu Person um den Faktor 100 bei Ruheatmung oder normalem Sprechen kommen durchaus vor, unabhängig von Lungenvolumen, Atemtiefe, Alter oder Vorerkrankungen. Einige von uns sind daher Superemitter, ohne dass es den Betreffenden überhaupt bewusst ist. Die Emissionskonzentrationen dieser kleinen Aerosolpartikel aus dem Mund wachsen beim Sprechen und Singen linear mit der Lautstärke an. Auch diese sind individuell bis um den Faktor 10 verschieden – auch für diese Größenklasse gibt es Superemitter.

Infizierte Superemitter können somit „Superspreader“ sein, dadurch besonders intensiv zu Infektionen beitragen und möglicherweise viele Personen gleichzeitig anstecken. Durch Sprechen, Singen und Husten werden zusätzlich größere Partikel emittiert.

Beim Niesen werden die größten Partikel überhaupt emittiert. Der größere Teil der Infektionen wird von einem kleinen Teil der Infizierten verursacht. Exhalierte Tröpfchen, die aus wässrigen und/oder schleimbelegten Lösungen bestehen, haben – abhängig von Temperatur und Feuchte in der Luft – ein sehr dynamisches Verhalten.

Der Einfluss der Luftfeuchte und -temperatur in Räumen

In trockener, warmer Luft wird der wässrige Teil verdunsten, die Tröpfchen schrumpfen und erhöhen damit die Aufenthaltszeit in der Luft. Es ist daher vorteilhaft, die relative Feuchte in Innenraumluft nicht zu stark absinken zu lassen, um die Aerosolpartikellebensdauer durch Abtrocknen nicht zu erhöhen.

Darüber hinaus ist eine nicht zu niedrige Luftfeuchte für die physiologische Funktion der menschlichen Schleimhäute vorteilhaft. Wegen relativ rascher Verdünnung und der begrenzten Lebenszeit ist die Ansteckungsgefahr durch Viren in der Außenluft in den meisten Fällen gering.

Wenn bei großen Familienfeiern oder auch auf den Anti-Corona-Demonstrationen Mund-und Nasenschutz sowie das Einhalten der Abstandsregel missachtet werden, kommen alle Ausbreitungswege gleichzeitig zusammen.

Der Einfluss der Raumbelüftung

Deutlich am größten ist die Covid-19-Infektionsgefahr in Innenräumen ohne maschinelle Lüftung und in Räumen mit hohem Umluftanteil, wenn sich dort mehrere oder viele Personen aufhalten und nicht oder zu wenig gelüftet wird. Hier können sich virenbelastete Aerosole in den Räumen anreichern und das Infektionsrisiko erhöhen; dies gilt auch beim Tragen von Mund-und Nasenschutz.

Wichtig sind intensives und wirksames Lüften (Fensterlüften) als eine einfache und kostengünstige Maßnahme oder maschinelle Lüftung mit möglichst hohem Außenluftanteil und wirksamer Filterung unvermeidlicher Umluftanteile. Der Infektionsschutz vor virenbelasteten Aerosolpartikeln durch Lüftungstechnik ist daher wichtig für die derzeitige Situation und die feuchtkalten Wintermonate, aber gleichzeitig in der technischen Realisierung vermutlich am anspruchsvollsten.

Tipps:

  • Immer wieder wurde über Infektionen in Flugzeugen berichtet. Die Luftzuführung in Passagierflugzeugen von oben nach unten widerspricht dem natürlichen Auftrieb von warmer, partikelbeladener Luft und fördert deren räumliche Ausbreitung, erhöht also das Infektionsrisiko. Eine Umkehr der Frischluftzufuhr ist sicherlich technisch möglich und sollte erwogen werden.
  • Die Situation in Bussen, Nahverkehrszügen sowie S-und Stadtbahnen ist unbefriedigend. Es ist nicht auszuschließen, dass Fahrgäste in diesen Fahrzeugen aufgrund der hohen Belegungsdichte während der Stoßzeiten einer hohen Infektionsgefahr ausgesetzt sind, selbst wenn Masken wie verordnet getragen werden. Hier könnte eine optimierte Luftzuführung ebenfalls positive Effekte erzeugen.
  • N 95 und FFP2-Masken sondern sollten wegen ihrer besseren Filterwirkung für Partikel A in vielen Bereichen anstatt einfacher Hygienemasken vorgeschrieben und im Hinblick auf Atemwiderstand und Abdichtung verbessert werden.
  • Genesenen Infizierten könnten Möglichkeiten zur medizinischen Untersuchung der individuellen Partikel-und Virenemission in Ruheatmung und beim Sprechen angeboten werden, damit eventuelle„Superemitter“ sich zukünftig bezüglich der Atemschutzmasken möglichst verantwortungsbewusst verhalten können.

Stellungnahme des Arbeitsausschusses Feinstäube (AAF) von DECHEMA/ProcessNet, GDCh und KRdL

Quelle: https://www.zm-online.de/news/gesellschaft/alles-was-man-ueber-aerosole-wissen-muss/

Zahnarztpraxen zählen zu den Corona-sichersten Orten

Liebe Patient und Patientin

Zahnarztpraxen zählen zu den Corona-sichersten Orten in der Schweiz. Schliesslich stellt die „Hygiene“ und Infektionskontrolle eine Kernkompetenz der zahnärztlichen Teams dar.
Wir desinfizieren alle 30 min alle Bereiche, die ein Patient bei uns anfassen kann. Das wird sogar schriftlich festgehalten.

Wir haben so viele Behandlungszimmer, dass sich unsere Patienten gar nicht begegnen. Jedes Behandlungszimmer wird zuvor 15 min stossgelüftet.

Was bedeutet dies für Sie? Es wird daher empfohlen, Behandlungen in der Regel nicht aufzuschieben und Prophylaxetermine einzuhalten.

Dürfen wir um etwas bitten?

  • Betreten und verlassen Sie unsere Zahnarztpraxis mit Maske
  • Warten Sie vor der Praxistür, wenn sich ein anderer Patient am Empfangstresen befindet
  • Halten Sie bitte 1.5 bis 2 Meter Abstand am Empfang – auf Plexiglaswände wollten wir verzichten

Ihre Zahnarztpraxis Rafz

Rainer Awiszus und das ganze Team

Live From The Field

8 Prozent der Patienten haben einen nicht diagnostizierten Diabetes Erste Ergebnisse einer spanischen Studie deuten darauf hin, dass Zahnärzte eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung nicht diagnostizierter Diabetes-Patienten spielen können.
Der verwendete Fragebogen bewertete Risikofaktoren wie Alter, Obst- und Gemüsekonsum, körperliche Bewegung, Familienanamnese von Diabetes mellitus und erhielt auch eine grundlegende parodontale Untersuchung. Durch Hinzufügen eines HbA1c-Glukosetests zu den Fragebogenergebnissen wurde die Diagnosegenauigkeit auf 96 Prozent erhöht.
Die Ergebnisse der dreijährigen „DiabetRisk“-Studie, die vom SEPA-Forschungsnetzwerk für Zahnkliniken bei der Complutense-Universität Madrid in Auftrag gegeben wurde, fand jüngst auf einem SEPA-Symposium ihre Veröffenlichung. Sie ist unter anderem von multinationalen Unternehmen für Mundgesundheit Sunstar gesponsert.
Die Studie ergab, dass unter Verwendung eines FINDRISC-Fragebogens (FINnish Diabetes Risk Score), der von jedem Patienten alleine ausgefüllt wurde, eine nicht diagnostizierte Hyperglykämie mit einer Genauigkeit von 87 Prozent festgestellt wurde. Der FINDRISC-Fragebogen bewertete Risikofaktoren wie Alter, Obst- und Gemüsekonsum, körperliche Bewegung sowie eine Familienanamnese von Diabetes mellitus und erhielt auch eine grundlegende parodontale Untersuchung. Durch Hinzufügen eines HbA1c-Glukosetests zu den Fragebogenergebnissen wurde die Diagnosegenauigkeit auf 96 Prozent erhöht. So konnten am Ende von 1.143 Patienten 97 mit einem bis dahin nicht diagnostiziertem Diabetes oder Prädiabetes identifiziert werden.
Kosten betragen 10 Euro pro Patient Die Studie habe auch den engen Zusammenhang zwischen parodontaler Gesundheit und Diabetes mit einer anerkannten bidirektionalen Beziehung bestätigt, heißt es. So wurde in DiabetRisk beobachtet, dass „Patienten mit schlechterer Zahnfleischgesundheit häufiger an Prädiabetes oder Diabetes leiden“, berichtete Dr. David Herrera, Leiter des Projekts und Professor an der Complutense-Universität von Madrid, laut SEPA-Mitteilung.
Das genutzte Screening-Protokoll sei nicht nur einfach in der Zahnarztpraxis zu implementieren, betonte Studienkoordinator Dr. Montero, sondern mit Kosten von 10 Euro pro Patient auch „erschwinglich“. In Anbetracht der jüngsten Schätzungen, dass etwa 6 Prozent der spanischen Bevölkerung an nicht diagnostiziertem Diabetes leiden sei es „sehr wichtig, dass ein relevanter Prozentsatz dieser Probanden in der Zahnklinik identifiziert werden kann“, erklärte Dr. Montero. Das hebe auch noch einmal die Wichtigkeit der Zahnärzte für die allgemeine Gesundheit der Patienten hervor.
In Deutschland leiden nach Angaben des RKI geschätzt 2 Prozent an nicht diagnostiziertem Diabetes.

Gängiges Schmerzmittel macht risikobereiter

Paracetamol gehört zu den bekanntesten Schmerzmitteln. Es kann hierzulande rezeptfrei in Apotheken gekauft werden. Doch der Wirkstoff darin lindert nicht nur Schmerzen, sondern erhöht auch die Risikobereitschaft, wie Forscher bei Tests feststellen.

Bereits in vergangenen Untersuchungen haben verschiedene Studien belegt, dass Schmerzmittel wie Paracetamol nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche wirken. Vergleichbare Medikamente, die den Wirkstoff Acetaminophen enthalten, lindern nicht nur Schmerzen und senken Fieber, sie können auch Gefühle wie Trauer, Freude oder Mitgefühl dämpfen. Wie sich Acetaminophen, welches sich in rund 600 verschiedenen Medikamenten befindet, auf die Risikobereitschaft auswirkt, wollten Forscher der Ohio State University wissen.

Insgesamt 545 Freiwillige konnten für drei Testreihen gewonnen werden, schreiben die Forschenden zu ihren Ergebnissen, die im Fachjournal „Social Cognitive and Affectiv Neuroscience“ veröffentlicht wurden. Die Hälfte der Studienteilnehmer bekam eine handelsübliche Dosis von 1000 Milligramm Paracetamol und die andere Gruppe ein Placebo-Medikament ohne Wirkstoffe. Weder Probanden noch Forscher wussten, wer welches Präparat bekam.

 

ntv mobil: Coronavirus bleibt stundenlang auf Haut aktiv

www.n-tv.de/22108385

Forschern zufolge ist Corona deutlich resistenter als die Grippe: Auf der Haut kann es fünfmal länger aktiv bleiben als ein Influenza-Virus. Ein ganz bestimmter Virenkiller funktioniert allerdings bei beiden Erregern gleich effektiv.

Das Coronavirus kann laut einer Studie japanischer Forscher fünfmal so lange auf der menschlichen Haut aktiv bleiben wie das Grippevirus. Der in der Fachzeitschrift „Clinical Infectious Diseases“ veröffentlichten Studie zufolge bleibt das Virus Sars-CoV-2 bis zu neun Stunden aktiv, während das die Grippe auslösende Influenza-A-Virus nur 1,8 Stunden überlebt.

Das Risiko einer Infektion könne durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen, wie es auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen wird, reduziert werden, schreiben die Forscher. Sowohl das Coronavirus als auch das Grippevirus könnten zudem innerhalb von 15 Sekunden durch Ethanol, wie es in Handdesinfektionsmitteln enthalten ist, neutralisiert werden.

Australische Forscher hatten vor wenigen Tagen weitere Erkenntnisse zur Überlebensdauer des Coronavirus auf glatten Oberflächen geliefert. Auf Handys und bestimmten Geldscheinen könne das Virus fast einen Monat lang aktiv bleiben.

Die Überlebensdauer des Erregers sei allerdings stark von den Temperaturverhältnissen abhängig – sie sinkt, je höher die Temperatur ist. So stellten die Forscher der Wissenschaftsbehörde CSIRO fest, dass das Virus bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius „extrem robust“ ist. Bei dieser Temperatur ist der Erreger demnach in der Lage, 28 Tage lang auf Glas, Stahl und Kunststoff zu überleben.

Bei 30 Grad betrug seine Überlebensdauer hingegen nur noch sieben Tage, bei 40 Grad lediglich 24 Stunden. Auf porösen Oberflächen wie etwa Baumwolle ist die Überlebensdauer des Virus der Studie zufolge generell niedriger: Sie beträgt demnach abhängig von der Temperatur zwischen 14 Tagen und weniger als 16 Stunden.

Quelle: ntv.de, mba/AFP

 

Ein Impfstoff hebelt Corona-Regeln nicht aus

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt eine aktualisierte Version des Strategiepapiers zum Infektionsschutz heraus und zerschlägt damit die Hoffnung, dass Impfungen den Alltag zurückbringen könnten. Das RKI stellt klar, dass die Corona-Regeln auch mit der Verfügbarkeit eines Impfstoffs weiter gelten müssen. Adobe Stock_S Amelie Walter Der Herbst ist da und mit ihm die zügig steigenden Infektionszahlen. Ein Impfstoff kommt, aber wann ist unklar und auch Therapieformen von COVID-19 sind noch nicht grundsätzlich bekannt. Das RKI fasst in seinem überarbeiteten Papier zusammen, was für den anhaltenden Infektionsschutz getan werden muss. Einschränkungen werden trotz Impfstoff bestehen bleiben
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Unser Kommentar: Wir halten alle aktuellen Hygiene-Regeln ein, vor Corona, während Corona und nach Corona!
Ihre Zahnarztpraxis Rafz
Rainer Awiszus und das ganze Team in Rafz

Finanzinvestoren im deutschen Dentalmarkt

Für den zahnärztlichen Bereich in Deutschland wurden über zwölf Gross- und Finanzinvestoren identifiziert. Nur durch aufwendige Recherchen in Handelsregistern und Spezialdatenbanken lassen sich Beteiligungsstrukturen solcher Investoren teils aufdecken. Diese
bringen ihr Kapital im deutschen Dentalmarkt insbesondere in investorengetragene MVZ-Ketten ein. Die mangelhafte Informationslage könnte hier durch ein MVZ-Register auf Bundes- und Landesebene dauerhaft verbessert werden.

Mit dem Geschäftsmodell der Investoren wird die Aufrechterhaltung der flächendeckenden, wohnortnahen und qualitätsgesicherten Versorgung durch freiberuflich tätige, dem Gemeindewohl verpflichtete Zahnärzte auf Dauer gefährdet.

Quelle: KZBV, Abteilung Statistik

Kinder mit Karies haben später erhöhtes Herzinfarktrisiko

In einer Studie, die über mehrere Jahrzehnte lief, beobachteten Forscher 755 Kinder auf orale Infektionen und die im Erwachsenenalter auftretenden Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ihre Ergebnisse präsentierten sie im JAMA Network Open. www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/wissenschaft-und-forschung/k inder-mit-karies-haben-im-erwachsenenalter-erhohtes-herzinfarktrisiko