Schweizer Mütter und Väter nutzen zwar intensiv digitale Ratgeber für Kindergesundheit, sie haben aber gemäss einer ZHAW-Studie keinen signifikanten Einfluss auf die Interaktion zwischen Eltern und Ärzteschaft.
Die Studie zeigt auf, dass sich rund 90% der Eltern über digitale Medien zur Gesundheit und Entwicklung ihres Kindes informieren. Dabei werden in erster Linie Suchmaschinen und spezifische Eltern-Webseiten genutzt. Der persönliche Austausch stellt aber nach wie vor die wichtigste Informationsquelle dar.
Online informieren sich Eltern hauptsächlich zu allgemeinen Gesundheitsfragen und dienen auch als Orientierungshilfe. Im Falle einer akuten Erkrankung werden digitale Informationskanäle jedoch deutlich weniger konsultiert. Die Unsicherheit im Umgang mit digitalen Medien beseitigen Eltern, indem sie letztlich doch eine Fachperson konsultieren.
Vor dem Kinderarztbesuch konsultiert etwa die Hälfte der Eltern digitale Medien. Nach dem Arztbesuch nutzt über ein Viertel  Online-Ratgeber oder sucht nach weiteren Information, Ergänzungen oder alternativen Therapiemöglichkeiten.
Der ärztliche Rat wird zwar mittels digitaler Informationen ergänzt oder überprüft, hat aber nach wie vor mehr Gewicht in gesundheitlichen Entscheidungen.

Quelle: Dental Tribune 7/2019

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